Kurze Leistungsspitzen bei unregelmäßigen Besuchen im Fitnessstudio
oder beim Powerworkout, werden vom Körper überwiegend als
ungewöhnliche Extrembelastung abgefangen.
Die Körperfettumrechnungsformel:
1 kg Körperfett = Bewegung mit einem Energieverbrauch von 7.000 Kalorien
funktioniert nur bei Regelmäßigkeit über einen längeren Zeitraum!
Ausnahmen mit großer Anstrengung werden als Ausnahmen behandelt und
vom Körper nicht mit Fettreserven bezahlt, sondern mit kurzfristigen "Energieschulden".
Der Körper verfügt über eine Art Energie-Überziehungskredit. Er geht eine kurzfristige Nährstoffschuld ein, die er bei unveränderten Ernährungsgewohnheiten oder durch eine Belohnungsnascherei nach dem Sport schnell wieder kompensiert hat. So braucht er seine wahren Reserven nicht anzugreifen.

Weniger ist manchmal mehr: Also kein Powerworkout, wenn ich eh nur zwei mal im Monat dazu komme.
Kurzfristige Höchstleistungen führen auch häufig zur Überkompensation, d.h. man bekommt Heißhunger und gönnt sich doch mal wieder was Hochkalorisches außer der Reihe.
Der Körper hat aber noch seinen Überziehungskredit gespeichert und legt gleich mal was für den nächsten Notfall beiseite.
Unser Rat:
Es ist nicht immer eine teuere Sportausrüstung vonnöten und auch kein Besuch im Fitnessstudio, wenn der sowieso nicht zur Regelmäßigkeit wird. Wer im Alltag konsequent Rolltreppen und Fahrstühle meidet und sich angewöhnt, kurze Wege zu Fuß zu gehen, hat schon viel gewonnen!
Ein Schrittzähler gibt beispielsweise gnadenlos Auskunft über Ihre Bewegung im Alltag - eine lohnende Investition!
So wie der Schrittzähler die Kontrolle Ihrer Bewegung unterstützt, funktioniert das Ernährungsprotokoll für Ihre Ernährung.
Und die Frage: Warum nehme ich nicht ab, wird bald überflüssig.
- Es ist und bleibt Ihre Lebensaufgabe, für Ihren Körper Verantwortung zu übernehmen und dauerhaft etwas zu tun!